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Sichtlich bewegt schlug Volker Ellenberger am Sonntag, den 21. Mai, die ersten Töne auf der neu errichteten Orgel in der Ilsenburger Klosterkirche an. Ellenberger ist Organist der Johannisgemeinde in Mainz und er war es auch, unter dessen Spiel das Instrument das letzte Mal in der Johanniskirche in Mainz erklang. Er sei glücklich, dass die Orgel in Ilsenburg ein neues zu Hause gefunden habe und hoffe, dass es für die Gemeinde zu einem identifikationsstiftenden Symbol werde.

Mehrere hundert Gäste waren zusammen gekommen, um der offiziellen Einweihung der Orgel beizuwohnen und füllten die Ilsenburger Klosterkirche bis auf den letzten Platz. In seinem Grußwort erinnerte sich der anwesende Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt Rainer Robra an den ersten Anblick der gerade in Ilsenburg eingetroffenen Orgel. Als verschnürtes Päckchen hätte sie in der Klosterkirche gelegen und wäre kaum als das imposante Instrument zu erkennen gewesen, als das es sich jetzt präsentiert. Für Ilsenburg sei der nun erfolgte Aufbau, ein weiterer Schritt in Richtung des kulturellen Zentrums, dass man im Kloster Ilsenburg etablieren will.

Einen großen Dank richtete Bürgermeister Denis Loeffke an den Vorsitzenden der Stiftung Kloster Ilsenburg Rainer Schulze und die Orgelbauer um Reinhard Hüfken. Vor drei Jahren hätte sich Rainer Schulze bei ihm gemeldet und freudestrahlend verkündet: „Ich hätte da eine Orgel für euch.“ Ausgrabungen in der Mainzer Johanniskirche hatten dazu geführt, dass die Orgel an ihrer ursprünglichen Wirkungsstätte nicht mehr zum Einsatz kommen konnte. Zu einem symbolischen Preis sei die Orgel so nach Ilsenburg gekommen. Die Montage der mehreren tausend Einzelteile beanspruchte jedoch finanzielle Mittel, die erst durch eine Förderung des Landes Sachsen-Anhalts im Sommer 2018 zur Verfügung standen. Umso dankbarer sei er der Landesregierung, dem Landtagsabgeordneten Bernhard Daldrup und der Bundestagsabgeordneten Heike Brehmer, dass sie den Aufbau der Orgel unterstützten, so Loeffke. Seinen Dank richtete er gleichermaßen an die vielen privaten Spender. Nachdem die Gelder gesammelt waren, seien es sieben Monate intensiver Arbeit gewesen, in denen die Orgelbaufirma Hüfken aus Halberstadt die Orgel an ihrem neuen Bestimmungsort zusammensetzte. Doch auch nach der Installation war das Projekt noch nicht abgeschlossen. Um ein harmonisches Gesamtgefüge zu ermöglichen, sei es erforderlich gewesen, die Seitenteile baulich anzupassen, sodass sowohl Orgel als auch Altar bestmöglich zur Geltung kämen, so Loeffke.  Mit dem Abschluss dieser Maßnahmen besitze die Klosterkirche nun ein wunderbares Instrument.

Die alte Orgel in der Ilsenburger Klosterkirche wurde durch mangelnde Pflege nach 1972 dem Verfall preisgegeben. Das neue Instrument ist jedoch ein würdiger Ersatz. Als Orgel des Neobarock ist sie bezüglich Bauart und Intonation einmalig im Harz. Auch der  Aufbau im Seitenschiff der Klosterkirche ist als Vorteil zu verstehen, da so ein harmonischeres Zusammenspiel mit anderen Begleitinstrumenten möglich sei, wie Organist Gerd-Peter Münden betonte. Zusammen mit dem Cellisten Karl Huros spielte er mehrere Stücke, welche die gesamte Klangvielfalt der neuen Orgel aufzeigten und das Publikum in der Klosterkirche begeisterten.

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