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Mit einer Rekordbeteiligung fand das 10. Jubiläum des Ilsenburger Volksbanksalons statt. Zu dem Treffen hatten sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammengefunden, um zum Jahresbeginn aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Volksbanksprecher Hans-Heinrich Haase-Fricke warnte davor die globale Wirtschaftsentwicklung zu negativ zu bewerten. Die Wachstumsprognosen sähen für China ein Plus von 6%, für die USA von 3% und für die Europäische Union von immerhin 1% vor. Diese Zahlen seien im Vergleich zu einigen starken Jahren rückläufig, doch von einer Rezension könne keine Rede sein, so Haase-Fricke. Das Wachstum weltweit sei aktuell an die Situation in China gekoppelt und dieses wäre weit von einer regressiven Wirtschaftskraft entfernt. Hinzu käme, dass viele Schreckensmeldungen, vom Handelskrieg zwischen der USA und China bis zum bevorstehenden Brexit, die Märkte belasteten. Sobald Lösungen für diese Probleme zu vermelden seien, würde sich die Erleichterung auch spürbar auf die Weltwirtschaftssituation und die Börsen auswirken. „Blicken wir auf die letzten zehn Jahre haben die positiv Denkenden, haben die Optimisten, gewonnen.“, so Haase-Fricke, der spätestens ab dem 2. Quartal 2019 damit rechnet, dass sich viele der negativen Schlagzeilen des letzten Jahres relativieren. Die einzige wirkliche Unbekannte sei Donald Trump.

Dass die wirtschaftliche Situation in Ilsenburg ohnehin gut aussehe, machte Bürgermeister Denis Loeffke deutlich. Einige Ilsenburger Firmen würden aktuell aktiv an Plänen für eine Erweiterung arbeiten, hinzu kämen zwei vorgesehene Neuansiedlungen aus dem Bereich Metallbau beziehungsweise Post und Logistik. „Wir sind zuversichtlich hierzu in Kürze offizielle Ergebnisse vermelden zu können.“, so Loeffke. Stolz zeigte sich der Bürgermeister über den ausgeglichenen Haushaltsplan, der bei der nächsten Stadtratssitzung beschlossen werden soll. Für das Jahr 2019 seien einige Projekte und Investitionen vorgesehen, die sich schon seit einiger Zeit in Planung befinden und dieses Jahr umgesetzt werden sollen. Hierzu zählen der Neubau der Stahlwerkbrücke, Hochwasserschutzmaßnahmen, die fortgeführte Sanierung der Prinzess-Ilse-Grundschule, der Ausbau des Turnraums in Drübeck sowie die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos für Darlingerode. Auch zu den andauernden Diskussionen über den Neubau eines Einkausmarktes äußerte sich der Bürgermeister. Nach 20 Jahren sei es durchaus an der Zeit über eine zeitgemäße Neuansiedlung zu reden. Wichtig für ihn sei es dabei, das Wohl der Stadt im Auge zu behalten. Durch den Verkauf einer städtischen Fläche etwa könnten Einnahmen generiert werden, die für Projekte frei wären, für die bisher die Mittel fehlten. Die Entscheidung obliege nun dem Stadtrat.

Ilsenburg befinde sich auf einen guten Weg, das 60. Jahr mit Stadtrecht zu einem guten werden zu lassen, so Loeffkes Fazit. Nach dem offiziellen Teil bot die Volksbankfiliale einen passenden Rahmen, um vertiefend in die angesprochenen Themen einzusteigen.

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