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Die Feierlichkeiten zur 100-Jahrfeier der Ilsenburger Feuerwehr waren ein voller Erfolg. Zusammen mit befreundeten Wehren und Gästen blickten die Kameraden auf das vergangene Jahrhundert und die eigene Geschichte zurück. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um zusammen mit der Feuerwehr zu feiern und Danke zu sagen für 100 Jahre Einsatz zum Wohle der Ilsenburger Bevölkerung.

Als sich der Festumzug in den samstäglichen Mittagsstunden durch die Ilsenburger Innenstadt bewegte, war klar, dass nicht nur Politik und Bevölkerung den Kameraden ihren Tribut zollten, sondern auch höhere Mächte an der Seite der Ilsenburger Kameraden standen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zog die Ilsenburger Feuerwehr, unterstützt von den Harzer-Spielleuten und den Wehren der Nachbarorte, mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen durch Ilsenburg. In erster Reihe marschierten als Ehrengast Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht sowie Landrat Martin Skiebe und Bürgermeister Denis Loeffke. Bei seiner Ansprache vor den versammelten Kammeraden, bedankte sich der Innenminister für den Einsatz im wohl verantwortungsvollsten Ehrenamt.

Bereits am Freitag hatten sich die Mitglieder der Ilsenburger Feuerwehr und viele Gäste in der Harzlandhalle zu einer Festveranstaltung zusammen gefunden, um auf die ereignisreiche Geschichte der Wehr zurückzublicken. Nachdem zunächst die Hüttenwehr der Fürst-Stolberg-Hütte den Brandschutz geleistet hatte, wurde am 1. Mai 1919 die Ilsenburger Feuerwehr gegründet. Nach anfangs zögerlichem Interesse, hatten sich schließlich 18 Männer zusammengefunden, die sich dem freiwilligen Einsatz für ihre Heimatstadt verschrieben. Für den derzeitigen Wehrleiter Fabian Gaede war die Festrede auch ein Rückblick auf die eigene Familiengeschichte. Bereits sein Urgroßvater Otto Stehrl war einer der Mitbegründer der Ilsenburger Feuerwehr. Er sei stolz, diese lange Tradition fortzuführen und zu diesem besonderen Anlass Wehrleiter von Ilsenburg zu sein, so Gaede.

Bürgermeister Denis Loeffke sprach der Freiwilligen Feuerwehr Ilsenburg sowohl in seiner offiziellen Funktion als auch als Bürger der Stadt seinen Dank aus. Durch ihren unermüdlichen Einsatz bei Bränden, Hochwassern und Unfällen müssten sie oft den Familien- oder Freundeskreis verlassen, um unter Einsatz des eigenen Lebens anderen zu helfen. „Trotz all dieser Herausforderungen können wir uns sicher sein, dass auch beim nächsten Klang der Sirene die Kameradinnen und Kameraden wieder zum Einsatz ausrücken. Für den Mut und das fortwährende Engagement möchte ich mich in aller Form für die letzten 100 Jahre bedanken.“, so Loeffke.

Allein im letzten Jahr rückten die Ilsenburger Kameradinnen und Kameraden zu 127 Einsätzen aus. Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse ermutigte alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Mitgliedschaft, um die aktiven Kammeraden zu entlasten. Feuerwehr, das sind vor allem auch Emotionen, so Lohse. Nicht selten würde man gestandene Männer bei der Übergabe eines Fahrzeugs mit Tränen in den Augen sehen

Einer der Höhepunkte war, neben der großen Abendveranstaltung am Samstag, die öffentliche Übung der Jugendfeuerwehr. Am Freitag bereits erfolgte die Auszeichnung der beförderten Kameradinnen und Kameraden:

zum Feuerwehranwärter: Justin Lang, Matthias Ilgner
zum Feuerwehrmann: Robin Kürbis, Anton Schwarz
zum Oberfeuerwehrmann: Karsten-Jens Ossig
zum Hauptfeuwehrmann: Markus Jungermann, Michael Günther
zum Löschmeister: Christian Seifert, Kjeld Bollmann
zum Oberbrandmeister: Lutz Siebel, Fabian Gaede

Folgende Mitglieder wurden zudem für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt:

für 20 Jahre: Annika Kula, Anett Kalo, Anja Jungermann, Andrea Siebel
für 30 Jahre: Corinna Seifert
für 40 Jahre: Hans-Henning Seifert
für 50 Jahre: Hermann Wilhelm, Christa Duhme

Einen großen Dank richteten Bürgermeister Denis Loeffke und Wehrleiter Fabian Gaede an die Avacon, JL Goslar Anoden, Ute Meyer, Wolfgang Winkel und Jens Manugold für ihre großzügige Unterstützung.

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