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Beratung zu SED-Unrecht in Ilsenburg (Harz) im Rathaus für den östlichen Landkreis Harz

Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids.
Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Stasi-Bespitzelung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. Für die Stadt Ilsenburg (Harz) und den östlichen Landkreis Harz bietet die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit der Stadt Ilsenburg (Harz) Beratungen besonders zu diesen Themen an: strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung.
Besonders wichtig für die Betroffenen: Der Bundestag hat 2019 die Fristen für Rehabilitierungsanträge aufgehoben und das Leistungsspektrum erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich.
Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung dringend empfohlen. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten. Die Regeln der Hausordnung zum Mundschutz und zu den Infektionsschutz-bestimmungen nach „3G“ (Geimpft, Genesen oder Getestet) sind zu beachten.



Kurzfassung für den Veranstaltungskalender:
Beratung für Opfer von SED-Unrecht durch die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:

Der nächste Beratungstermin für den Landkreis Harz findet diesmal im

Sitzungssaal im 2. Stock, Harzburger Str. 24

38871 Ilsenburg

am 22.9.2022 von 10 bis 16 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist unter Telefon 03 91 / 5 60-15 01 oder E-Mail ( info@lza.lt.sachsen-anhalt.de ) erbeten.



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