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Am Freitag, den 1. Februar 2019, fand die feierliche Abschiedsveranstaltung der Ilsenburger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (IGG) statt. Bereits zum Jahreswechsel 2018/2019 war die Arbeit der Gesellschaft nach 15 Jahren zu Ende gegangen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 hatte die IGG maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Ilsenburger Industrieparks. Zu den Aufgaben zählten die Übernahme, Verwaltung, Sanierung, Verwertung und Bewirtschaftung von Grundstücken, insbesondere der ehemaligen Mansfelder Industrieverwahrung GmbH und nicht mehr benötigter Flächen der Ilsenburger Grobblech GmbH. Die altlastbehafteten Gebiete wurden im Auftrag der IGG saniert und für die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben erschlossen. Durch die auf dem Gebiet durchgeführten Infrastrukturmaßnahmen konnten 143 965 m² gewerblich und industriell nutzbare Flächen und 15 372 m² Verkehrsflächen geschaffen werden, auf denen sich bisher 10 Firmen angesiedelt haben. 450 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

In seiner Rede richtete Bürgermeister Denis Loeffke seinen besonderen Dank an den Geschäftsführer der IGG Bernd Glöckner. Mit viel Biss und Zeitaufwand sei es ihm gelungen, die Arbeit der Gesellschaft abzuschließen. „Der richtige Mann zur richtigen Zeit.“, resümierte Loeffke und schloss auch die Mitglieder des Aufsichtsrates unter Vorsitz von Karl-Heinz Kohl in sein rundum positives Fazit ein. In den letzten zehn Jahren habe es ihn einige schlaflose Nächte gekostet, um Ansiedlungen wie die von Tyssenkrupp Valvetrain zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, so der Bürgermeister, doch werden diese durch die Erfolge im Industriepark und Gespräche mit vielen spannenden Menschen mehr als aufgewogen.

Wie Bernd Glöckner betonte war die Arbeit im Aufsichtsrat stets geprägt durch ein konstruktives Miteinander, das sich über Parteigrenzen hinwegsetzte. „Es ging immer um die Sache und nie um Parteitaktik. Das war sicher auch ein wesentlicher Baustein zum Erfolg der Ilsenburger Grundstücksentwicklungsgesellschaft.“, so Glöckner in seiner Rede. All die Erfolge wären jedoch ohne die Unterstützung der Landesanstalt für Altlastenfreistellung und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt nicht möglich gewesen. Durch Ihre Hilfe konnten die Altlasten der ehemaligen Kupferhütte beseitigt und ein prosperierender Industriepark geschaffen werden. Professor Burmeier von der gleichnamigen Ingenieursgesellschaft trug als erster Geschäftsführer maßgeblich zur Erfolgsgeschichte bei ebenso wie später Frau Niemzok als Geschäftsführerin sowie Wilfried Obermüller als damaliger Bürgermeister.

Mit dem Ende ihrer Arbeit übertrug die IGG der Stadt Ilsenburg weitere 17.200 m² Gewerbefläche. Auf Grund der aktuellen Entwicklungen zeigte sich Glöckner zuversichtlich, dass Ilsenburg auch in Zukunft noch lange von der Arbeit der IGG profitieren kann. Dem entsprach auch die Ankündigung des Bürgermeisters, dass derzeit an zwei Grundstücksverkäufen und einer Erweiterung gearbeitet wird. „Wir haben noch einige Pfeile im Köcher.“, so der Bürgermeister vielsagend.

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